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nach jahrelangen Bemühungen um eine leistungsgerechte Vergütung unserer belegärztlich-stationär erbrachten Leistungen waren wir unserem Ziel durch Schaffung eines eigenen Abrechnungskapitels 36 im EBM sowie der Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel für die Unterstützung der belegärztlichen Leistung sehr nahe. Zu unserem Verdruss wurde jedoch durch den neuen EBM 2009 die Förderungswürdigkeit des Belegarztwesens von KVB und Krankenkassen erneut in Frage gestellt. Dabei führt die ungleiche Vergütung gleicher operativer Leistungen zwischen Haupt- und Belegabteilungen, manchmal sogar unter dem gleichen Dach erbracht, zu erheblichem Unmut.
Im Rahmen der 13. Salzhäuser Gespräche, zu denen ich Sie hiermit recht herzlich einladen möchte, werden wir den Vertreter des InEK (Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus) bitten, uns die betriebswirtschaftlichen Grundlagen dieser bis zu 30 % betragenden Unterschiede zu erläutern und Vertreter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sowie der Krankenkassen zur zukünftigen Entwicklung des Belegarztwesens, wenige Wochen nach der Bundestagswahl, befragen.
Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Fortbildung steht erneut die Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms: Wir werden sämtliche Modifikationen der transrektalen Ultraschall-Untersuchungsverfahren besprechen und uns die operativen und medikamentösen Möglichkeiten der Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms vorstellen lassen. Die übrigen Themen entnehmen Sie bitte dem vorläufigen Programmablauf sowie weitere Informationen unter www.urologen.net.
Ich hoffe, Ihr Interesse geweckt zu haben und darf Sie erneut recht herzlich in das vorweihnachtliche Lüneburg einladen, wo uns mit der gesamten Anlage des Hotels Bergström ein attraktiver Tagungsort zur Verfügung stehen wird. Wieder findet das Belegarztseminar in Lüneburg unter der Schirmherrschaft des Krankenhauses Salzhausen statt. Für die Teilnahme an der Veranstaltung erhalten Sie
14 CME-Punkte, die Ihrem nationalen Punktekonto bei der Akademie der Urologen gutgeschrieben werden.
Über Ihre (erneute ?) Teilnahme würde ich mich außerordentlich freuen
mit kollegialen Grüßen
Ihr
Dr. med. A. W. Schneider
Vorsitzender des Arbeitskreises urologischer Belegärzte im BDU
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